• Die 1963 gegründete Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung ist eine private Stiftung des bürgerlichen Rechts zur Förderung der Forschung und Ausbildung auf dem Gebiet der Naturwissenschaften.

  • Seminar im „WE-Heraeus-Hörsaal“ des Physikzentrums Bad Honnef. Die Reihe „WE-Heraeus-Seminare“ ist das Flaggschiff im Förderprogramm der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung.

  • Die Stiftung fördert Lehrerfortbildungen zur Teilchenphysik, Quantenphysik oder Astronomie, die z.B. am XLAB in Göttingen durchgeführt werden.

  • Schüler-Observatorium auf dem Dach eines Gymnasiums: An 6 identischen Teleskopen kann eine komplette Klasse Sterne und die Sonne beobachten. Ein Beitrag der Stiftung zum modernen Physikunterricht.

  • Die Stiftung initiiert und finanziert Buchproduktionen zur Verbreitung von Faktenwissen über gesellschaftlich bedeutende Themen (für SchülerInnen) sowie zur Ausbildung von LehrerInnen.

Wilhelm-Heraeus-Stiftungsprofessur für Deep Earth Processes

Anlässlich des 100. Geburtstags der Goethe-Universität Frankfurt, an der Dr. Wilhelm Heinrich Heraeus 1923 promoviert wurde, hat die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung 2014 die Mittel für eine Stiftungsprofessur zur Verfügung gestellt. Ziel dieser Wilhelm-Heraeus-Stiftungsprofessur für Deep Earth Processes ist, die Brücke zwischen der Physik und den Geowissenschaften an der Universität zu stärken. Der auf die Professur berufene Petrologe und Geochemiker Prof. Horst Marschall (2.v.r.) erforscht Gesteine, die tief aus dem Erdmantel kommen. Im Rahmen einer Festveranstaltung stellte er am 7. November 2016 sein Arbeitsgebiet vor. Mit ihm freuten sich (v.l.) der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Prof. Dr. Joachim Treusch, Prodekan Prof. Dr. Ulrich Achatz sowie Vizepräsident Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz.

 

Darüber hinaus hat die Stiftung auch die Mittel für eine Stiftungsgastprofessur zur Verfügung gestellt, auf die im jährlichen Wechsel ein Physiker und ein Geophysiker/Geowissenschaftler berufen wird. Die Stiftungsgastprofessur 2015 hatte der Physiker Prof. Anatoli Kheifets von der Australian National University in Canberra inne. 2016 war Prof. Renata M. Wentzcovitch von der University of Minnesota in Minneapolis zu Gast in der Mineralogie (Weitere Infos).